Das Team „DREISEL RADELT!“ ist wieder beim diesjährigen „Stadtradeln“ (vom 2. -22.9.) angemeldet.
Wir freuen uns nun über Mitradler*innen, die gemeinsam für unser Dorf Kilometer sammeln wollen - egal, ob auf E- oder Bio-Bikes, egal wie viel und wie oft.
Jede Einkaufsfahrt nach Dattenfeld, Rosbach oder die Fahrt zum Eis essen in Schladern, zum Friedhof, zum Bahnhof… jede kleine oder größere Radtour – alles wird eingetragen und zusammengezählt.
Es gibt schon verschiedene Teams in Windeck, vielleicht werden wir wieder das mit den meisten Teilnehmer*innen und mit vielen Kilometern!!!!!
Nochmal zur Erinnerung: im letzten Jahr waren wir 29 Radler*innen, die im Zeitraum von 3 Wochen für unsere Dreiseler Gruppe Fahrradkilometer sammelten und auf ein beeindruckendes Ergebnis kamen: 6017 km wurden gefahren, was eine CO2 Vermeidung von 940 kg (gegenüber entsprechenden Autofahrten) bedeutet!!!!
Die Anmeldung auf stadtradeln.de oder in der Stadtradeln-App ist ganz einfach und dann – „Do simmer dabei!“
Wer Lust und Zeit hat kann sich an einer Sternfahrt nach Siegburg beteiligen, wo wir am ersten Tag zum Start des Stadtradelns von Windeck aus über Eitorf und Hennef nach Siegburg zum Kreishaus fahren wollen, um dort dem Landrat als große Gruppe zu zeigen, wie wichtig die Förderung des Radverkehrs auch und besonders in Windeck ist.
Treffpunkt und Start ist am 2.9. um 14 Uhr an der Siegbrücke in Dattenfeld.
In den letzten Wochen entwickelte sich der Weg entlang der Sieg zwischen Dreisel und Dattenfeld immer mehr zu einem Dschungelpfad, auf dem es kaum noch ein Durchkommen gab. An manchen Stellen war zwischen dem beidseitigen mannshohen Bewuchs kaum noch ein Meter Platz für Radfahrende und Spaziergänger. Der viele Regen der letzten Monate ließ die Natur auf dem seit Jahren gesperrten und nicht mehr gemähten Abschnitt förmlich explodieren.
Dies bekamen auch die 4 „Siegweg-Heinzelmännchen“ von der Dorfgemeinschaft Dreisel und dem Radfahr-Club ADFC zu spüren, die auf Initiative von Ferdi Roth den Kampf gegen Springkraut, Brombeerbüschen und anderem „Wegebegleitgrün“ aufnahmen, um für die zahlreichen Nutzer*innen des Weges wieder ein Durchkommen zu sichern. Mit immerhin 3 Freischneidern brauchte es über 5 Stunden schweißtreibende Arbeit, bis die (eigentlich abgesperrten) ca. 700m zwischen den Steinhaufen wieder einigermaßen sicher zu passieren waren.
Es betrübt uns immer wieder und macht auch wütend zu sehen, wie ein wunderschöner und seit Jahrzehnten sehr viel genutzter Weg durch Vernachlässigung zusehends verfällt. Überall gibt es Risse im Asphalt, Löcher und weggespülte Wegeränder. Je länger der gegenwärtige Stillstand bei den Verhandlungen über Umwidmung als Radweg oder Erhalt als Wirtschaftsweg, Hangsicherung, Übergabe an die Gemeinde, Fördergelder, Naturschutz, Flurbereinigung etc. andauert, desto weniger wird am Ende vom eigentlichen Gegenstand der Verhandlungen noch übrig sein...
Ist genau das vielleicht sogar gewollt?
Die fleißigen Ehrenamtler freuten sich bei der Arbeit sehr über zahlreiche freundliche Bemerkungen von Passanten, die sich ausschließlich dankbar zeigten und teilweise sogar ihre Mithilfe beim „nächsten Mal“ anboten.
Dass es ein oder sogar viele „nächste Male“ geben wird, ist leider zu erwarten.
Bei der Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft Dreisel gab es etliche Veränderungen: Oliver Patt, bisher Geschäftsführer, wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt, sein Stellvertreter ist nun Andreas Scheunert. Kassiererin bleibt "Finanzministerin" Birgit Amelsberg, während Rebecca Hansen neue Geschäftsführerin wird. Für die Kontinuität und das gute Miteinander spricht auch die Tatsache, dass fast die gesamte "alte Mannschaft" dem erweiterten Vorstand als Beisitzende erhalten bleibt, hinzu kommt Birgitt Scheunert. Die Kassenprüfung übernehmen zukünftig Siegfried Schmidt und Anton Slavik. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Der Jahresbericht von Oliver Patt zeigte den ca. 30 Besucher*innen sehr deutlich, wie viele Veranstaltungen und Aktivitäten im Laufe eines Jahres in Dreisel stattfinden. Gerd Hundenborn leitete die Sitzung gewohnt souverän und wurde von den Anwesenden für seine engagierte und erfolgreiche Arbeit mit anerkennenden Worten in die "zweite Reihe" verabschiedet. Er wies zu Recht immer wieder darauf hin, dass alles nur mit einem ebenso guten wie engagierten Team möglich war. Insbesondere die Veränderungen am Spielplatz mit den neuen Spielgeräten, der Umzäunung sowie den neuen Abstell- und (Lager)Räumen belegen die tolle Arbeit des Teams und vieler Helfer*innen. Dass dies trotz der zunehmend genutzten Finanzierungsquelle "Fördergelder" ein Loch in die Vereinskasse gerissen hat, wurde im Kassenbericht der Kassiererin deutlich, wobei der Verein finanziell noch immer gut aufgestellt ist - auch dank der guten Arbeit von Birgit Amelsberg. Für das neue Vorstandsteam wird es nicht leicht werden, die großen Fußstapfen der Vorgänger auszufüllen, allerdings gilt für Dreisel ganz sicher das Motto des Wettbewerbs, an dem wir vor einigen Jahren teilgenommen haben: Unser Dorf hat Zukunft!

Da haben es sich am 1. Mai oder in der Nacht davor einige nette Mitmenschen auf der Bank mit Tisch auf der Plätte aber so richtig gut gehen lassen!
Davon zeugen zumindest die zurückgelassenen Spuren: Essensreste, Bierdosen, Kippen und eine leere Schnapsflasche deuten auf einen geselligen Abend in netter Umgebung und angenehmer Gesellschaft hin. Da ist es nur allzu verständlich, dass man/frau sich danach mit der Abfallschlepperei die Stimmung und den Heimweg nicht versauen lassen will. Die Hinterlassenschaften macht dann sicher jemand anders weg! Der 1. Mai war ja Tag der „Arbeit“ – da kann ein bisschen Beschäftigung nicht schaden. So denken (wenn die überhaupt jemals „denken“) vielleicht die geselligen Müllferkel.
Und sie hatten ja auch recht: eine aufmerksame Dorfbewohnerin hatte eine geschlagene halbe Stunde zu tun, bis all der Dreck beseitigt war.
Wir sagen: Vielen Dank dafür! Und den Müllidioten sei der fromme Wunsch mit auf den Weg gegeben: „Herr, schmeiß Hirn herab - und viel Müll in deren Vorgärten“!



